Freundeskreis Hand in Hand Social Centre Mwanza

 

Hand in Hand –

der Freundeskreis

 

Seit vielen Jahren gibt es direkte persönliche Verbindun­gen nach Tansania. Dem Freundeskreis für das Hand in Hand Social Centre in Mwanza (HHSC) ist es wichtig, den afrikanischen Partnern auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam die jeweils nächsten Schritte zu planen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Menschen im Umfeld des Sozialzentrum lebenswerte Per­spektiven im eigenen Land auf­gezeigt und ermöglicht werden können. Der Freundeskreis ist Teil der evangelischen Kirchen­gemeinde in Gauangelloch. Er steht allen Interessierten offen.

 

Flora Lufurano

 

Bei einem Besuch in Deutschland im Jahr 2015 be-richte­te Flora Lufurano erstmals von ihrer Arbeit in Tansania. Sie ist die treibende Kraft des Projekts in Mwanza an der Südseite des Victoriasees. Mit ihrem beherzten Engage­ment für die hilfsbedürftigen Men-schen ihres Landes übernahm sie die Initiative für ein Sozialzentrum, das sich derzeit gebäudetech-nisch noch im Aufbau befindet.

Hand in Hand – das Projekt

Mit ihrer positiven Ausstrahlung und ihrer freundlichen und zupak-kenden Art auf Menschen zuzuge-hen, ist Flora Lufurano zusammen mit einer wachsenden Anzahl von Mitarbeitenden in Mwanza und Umgebung bereits gut vernetzt. Mitte April dieses Jahres hat das Projekt die ersehnte staatliche Ge-nehmigung erhalten, als Nicht­regierungsorganisation (NGO) arbeiten zu dür-fen. Damit ist ein wichtiger Schritt getan!

Schon jetzt ist das Sozialzentrum in seiner Umgebung auf drei großen Aufga-benfeldern aktiv, um Bedürftigen zu helfen.

 

1. Beratung und Betreuung

Straßen- und Waisenkindern, Aidskranken, Witwen, älteren Menschen, Ju-gendlichen und jungen Frauen werden Hilfestel­lungen geboten und Zukunfts­perspektiven vermittelt.

Ein Teil der Kranken wird auch zu Hause betreut.

 

Eine Familie, die mehr oder minder auf der Straße lebt, und Drillinge, deren Mutter auf Hilfe von außen angewiesen ist.

 

2. Medizinische Hilfe

Sofern man sie überhaupt bekommt, sind Medikamen­te, wie wir sie ken-nen, kaum bezahlbar. So werden in „Gesundheits-Gärten“ tropische Heil-pflanzen wie Arte­misia, Moringa und Aloe Vera angebaut, um daraus vita­minreiche Nahrung und natürli-che Medikamente herzu­stellen, die u.a. bei der Behandlung von Infek-ten, Durch­fall, Malaria, Herzproble-men, Diabetes und Aids einge­setzt werden. Kinder und Eltern lernen in Mustergärten, wie Heilpflanzen angebaut und verarbeitet werden und wie man sich so medizinisch selbst versorgen kann. Da­bei folgt man dem Konzept von Anamed (Aktion Natur-Medizin in den Tropen). 

Hinzu kommt die Tagespflege von Kindern, die noch nicht in die Schu­le gehen und deren Mütter berufs­tätig oder krank sind. Außerdem wird eine Verkaufs-stelle für Heil­produkte eingerichtet und eine mobile Klinik zur Versorgung und Erfolgskontrolle unterhalten.

Bild oben rechts: Artemisiapflänzchen

 

3. Nähwerkstatt

Mit dem Einrichten einer Schnei-derei sollen sich Frauen und Män-nern selbst Geld verdienen können. Unter der Anleitung einer erfahre-nen Lehrerin sollen kreative afrika-nische Produkte entstehen, die zum einen in Mwanza und zum anderen auch in Deutschland zum Verkauf angeboten werden sollen. Der Erlös kommt dann auch der Finanzierung des gesamten Projekts zugute.

Separates Spendenkonto -
allein für den Freundeskreis:

Evang. Kirchengemeinde Gauangelloch, VoBa Neckartal,

IBAN:  DE07 6729 1700 0005 0591 27

Jede Spende kommt zu 100 Prozent dem Projekt zugute!

Es können Spendenbescheinigungen gemäß den Erfordernissen § 10b EstG ausgestellt werden.

Satzung des Freundeskreises

Satzung 2019_04_03.pdf
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Articels of Incorporation

2019_04_01 Articles of Incorporation.pd
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Flyer 

Die Reihenfolge der Seiten entspricht nicht dem Original; sie wurde für die Veröffentlichung hier verändert. Zum Vergrößern bitte anklicken!

Jüngster Gemeindebriefartikel

Gemeindebrief 2019_2 Tansania - Hand in
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Aktivitäten

19. Februar 2019

Einstimmiger Beschluss des Kirchen-gemeinderats Gauangelloch den Freundeskreis zu gründen.

 

3. April 2019        

Gründungstreffen mit Verabschie-dung der Satzung (siehe oben) und der Wahl der leitenden Mitglieder
Kurt Eifler, André Ekama und Johannes Beisel

 

11. April 2019 

Das Hand in Hand Social Centre Mwanza bekommt die schriftliche staatliche Genehmigung, als sog. Nicht-Regierungs-Organisation (Not Goverment Organization [NGO]) ar-beiten zu dürfen – ein ganz wichtiger Schritt.

 

Ostern 2019 

Überweisung der ersten Tranche

 

27. April bis 5. Mai 2019

Auf dem Maimark in Mannheim im Afrikanischen Dorf präsent

 

Sonntag, 26. Mai 2019 

Afrikafest in und an der

Evangelischen Kirche in Gaiberg

 

Juni - Juli 2019

Besuch und Mitarbeit eines Freundeskreismitgliedes in Mwanza

 

Juli - August 2019

Besuch und Mitarbeit eines weiteren Freundeskreismitgliedes in Mzanza

 

Sonntag, 8. September 2019 

Afrikafest in und an der
Evangelischen Kirche in Gauangelloch

 

Sommer 2020 

Weitere Besuche in Tansania geplant