Unser Gemeindeleben im Spiegel von Zeitungsartikeln

Zu folgenden Themen sind Zeitungsartikel erschienen, die
weiter unten auf der Seite angeschaut werden können:

  • Gemeindefest Gauangelloch, 19. Juli 2015
  • Konzert von Cellissimo in der Kirche in Gauangelloch, 27. Juni 2015
  • Pfingstsonntag mit Besuch von Flora Lufurano aus Tansania, 24. Mai 2015
  • Osternachtfeier mit Osterfeuer am Kraichgaublick, 4. April 2015
  • Kirchenchor Gaiberg: Konzert "Israel Schalom", 22. März 2015 in Bammental
  • Ausstellung "Christliche Palästinensische Kunst" - 14. Dezember 2014
  • Spatzenchor Gaiberg -  "Ritter Rost", 16. November 2014
  • Jubiläumskonzert Kirchenchor Gauangelloch, 9. November 2014
  • Kalender 2015 und seine Vorstellung in Gaiberg, 2. November 2014
  • Peterskirche Gaiberg: "Music for a while" - 19. Oktober 2014
  • Musikfestival in Gauangelloch, 12. Oktober 2014
  • Einweihung Wegkreuz, 11. Oktober 2014
  • Osternacht mit Osterfeier am Kraichgaublick, 19. April 2014
  • Gospelmusical in der Kirche in Gauangelloch, 30. März 2014
  • Das Neue Testament - handschriftlich, 22. Dezember 2013
  • Jubiläumswochenende 1. bis 3. November 2013
  • Gemeindefest in Gaiberg mit Gospelprojektchor
  • Ausstellungseröffnung in der Kirche in Gaiberg am 5. Juli 2013
  • Ausstellungeröffnung in der Kirche in Gauangelloch am 21. Juli 2013
  • Abendmusik in der Kirche in Gauangelloch am 9. Juni 2013
  • Visitation vom 12. bis 14. April 2013
  • Orgelkonzert in der Kirche in Gaíberg am 14. April 2013
  • Ökumenischer Gottesdienst zu Himmelfahrt, Partnerschaftsvereinbarung
  • Auftakt zum Jubiläumsjahr
  • Chorkonzert in der Kirche in Gauangelloch am 21. Oktober 2012

 

 

Zum Vergrößern den entsprechenden Zeitungsartikel
oder das entsprechende Bild

bitte anklicken!

Bilder zu den verschiedenen Ereignissen 


Pfingstsonntag mit Besuch von Flora Lufurano aus Tansania

RNZ, 26. Mai 2015

Pfarrer Johannes Beisel interviewte Flora Lufurano (Mitte). Giselheid Otto übersetzte. Foto: Fink
Pfarrer Johannes Beisel interviewte Flora Lufurano (Mitte). Giselheid Otto übersetzte. Foto: Fink

Osternachtfeier mit Osterfeuer am Kraichgaublick am 4. April 2015

RNZ, 7. April 2015

Von Agnieszka Dorn

 

Leimen-Gauangelloch / Gaiberg

Flammen loderten hoch in den Him-mel, Funken sprühten, eine besinn-liche Stille breitete sich am Kraich-gaublick aus. Wer am Samstag mit dem Auto von Lingental in Richtung Gaiberg oder umgekehrt unterwegs war, hat bestimmt das riesige Feuer gesehen. Es war aber kein schlimmer Brand, vielmehr erhellte das Oster-feuer den Berg. Die evangelischen Kirchengemeinden Gauangelloch und Gaiberg feierten dort traditionell die Osternacht mit dem Osterfeuer und trotz Temperaturen um die fünf Grad zog das Spektakel viele Men-schen an.

Die ganz Mutigen, insgesamt etwa 50 Gläubige, wanderten trotz des kal-ten Wetters von Gauangelloch und Gaiberg aus zum Kraichgaublick, sie gingen den Kreuzweg Jesu nach und blieben unterwegs an verschiedenen Stationen  stehen.  An  den  Stationen beteten  oder sangen sie oder lausch- 

ten Passagen aus der Bibel. Kurzum: Die Gläubigen fühlten sich ganz in Jesu letzte Momente ein.

 

 „Stille ist eingekehrt auf Golgatha. Christus ruht von der Marter und der Qual des Kreuzes. Dicht und schwer hat sich das Dunkel auf das felsige Grab gelegt", sagte Pfarrer Johannes Beisel zu Beginn der Feier. Still und stockdunkel war es auch am Kraich-gaublick, ab und an hörte man einen

Waldkauz rufen. In der Stille sei Gott am Werk, so Pfarrer Beisel, er erwek-ke den toten Jesus zu neuem Leben.

Und das feierten die Gläubigen in der Nacht. Symbolisch wurde eine Kerze angezündet; von dieser einen Kerze aus wurden alle anderen Kerzen an-gezündet und zum Schluss stand je-der besinnlich mit einem Windlicht in der Hand und gedachte der Aufer-stehung Christi. Der Kraichgaublick verwandelte sich in ein Meer aus funkelnden Lichtern.

Mit den Kerzen zündeten Kinder das Osterfeuer an und es dauerte nicht lange, bis die Flammen hoch in den

Himmel loderten und die Funken flogen. Je nachdem, wie der Wind gerade wehte, musste man aufpas-sen, von den Funken nichts abzube-kommen.

 

Angezündet wurden auch zwei große

Osterkerzen [die später in den Kir-chen stehen werden] und außerdem wurde auch gebetet. Zu einer Feier gehört auch Gesang, und so sangen zwischendurch alle Besucher des Osterfeuers „Christ ist erstanden" oder „Halleluja", der Posaunenchor der evangelischen Kirche Gaiberg begleitete die Lieder.

 

Die Feier zur Osternacht endete mit einer riesigen La-Ola-Welle rund um das Feuer und zum Schluss gab es für den Weg nach Hause kleine und große Ostereier mit. Da einige Oster-eier aus Schokolade waren, verzehr-ten einige die Köstlichkeiten gleich an Ort und Stelle. Nach der Fasten-zeit schmeckt Schokolade natürlich gleich doppelt so gut.


Weitere Bilder von der Osternacht hier


Kirchenchor Gaiberg: Konzert "Israel Schalom", 22. März 2015 in Bammental

RNZ, 2./3. April 2015

Weitere Bilder vom Konzert in der Foto-Galerie


Ausstellung "Christliche palästinensische Kunst" in Gaiberg - 14. Dezember 2014

RNZ, 17. Dezember 2014


Spatzenchor Gaiberg: "Ritter Rost" - 16. November 2014

RNZ, 27. November 2014

Jubiläumskonzert Kirchenchor Gauangelloch, 9. November 2014

RBZ, 13. November 2014

Mehr Bilder hier


Kalender 2015 und seine Vorstellung am 2. November 2014 in Gaiberg

RNZ, 21. November 2014

Peterskirche Gaiberg: "Music für a while" - 19. Oktober 2014

RNZ, 28. Oktober 2014


Musikfestival in Gauangelloch, 12. Oktober 2014

RNZ, 16. Oktober 2014

Osternachtfeier mit Osterfeuer am Kraichgaublick

RNZ, 22. April 2014

Gospelmusical

RNZ, 3. März 2014


Das Neue Testament - handschriftlich

RNZ, 24. Dezember 2013

RNZ, 24. Dezember 2013


Jubiläumswochenende 1. bis 3. November 2013

RNZ, 2. November 2013

Gemeindefest 2013 in Gaiberg mit Gospelprojektchor

RNZ, 4. Oktober 2013

Ausstellung 2013 in Gauangelloch

In Schwarz-Weiß fängt alles an

Eine Fotoausstellung zum 111-jährigen Bestehen zeigt Geschichte und Gesichter der evangelischen Kirche

Zum Lesen des Artikels bitte das "Bild" des Artikels rechts anklicken!

RNZ, 30. Juli 2013, Seite 3


Ausstellung 2013 in Gaiberg

 RNZ, 11. Juli 2013, Blick in die Region Ausgabe 673, Seite 1

 

 

Zum Lesen des Artikels bitte das "Bild" des Artikels rechts anklicken!

 

 

Ein evangelisches Gotteshaus und seine Geschichte

 

Die Peterskirche in Gaiberg:
Langhaus feiert 275. Geburtstag
Ausstellung zur Baugeschichte bis einschließlich 3. November

Heute „Offene Kirche" mit einem Fachkundigen vor Ort

 

von Karin Katzenberger-Ruf

 

Gaiberg. Spielten sich in Gaiberg einst Szenen wie im Filmklassiker „Don Camillo und Peppone" ab? Gut möglich. Laut Überlieferung pflegten nämlich der pro­testantische Pfarrer Keller und der ka­tholische Anwalt Götsch im damaligen 120-Seelen-Dorf vor dem Neubau der evangelischen Kirche im 18. Jahrhundert eine Erzfeindschaft. Überhaupt herrsch­te damals ja irgendwie „Religionskrieg" zwischen Katholiken, Lutheranern und Reformierten. Bei der Vernissage zur Aus­stellung „Gaiberger Kirchengeschich­ten", die derzeit im Gotteshaus zu sehen ist, ließen Wolfgang Himmelmann und Karl Wagner die Geschichte Revue pas­sieren. Anlass der Ausstellung ist der 275. Geburtstag des heutigen Langhauses.

 

Die Ursprünge des Gotteshauses sind freilich weitaus älter. Die heute evange­lische Kirche in Gaiberg wird im Jahr 1312 erstmals urkundlich erwähnt. Zuvor soll an der Stelle bereits eine Kapelle ge­standen haben - ein Steinbau mit Zie­geldach, farbigen Glasfenstern, Wand­malereien und schmuckem Altar. Die Ausstattung lässt darauf schließen, dass ein wohlhabender Bürger die Kapelle er­richten ließ. Vielleicht ein Gefolgsmann der Grafen von Laufen? Wie später ein Wehrturm zum Kirchturm wurde, ist in der Ausstellung ebenfalls dokumentiert.

 

Wolfgang Himmelmann fasste die Ereignisse bis zum barocken Neubau zusammen. Kurz vor besagtem Neubau muss das Betreten des baufälligen Kirchenraumes regelrecht lebensge-fährlich gewesen sein. Vor allem das Dachgestühl war überaus marode. Die „bauliche Verbindung" zwischen Turm und Kirchen­schiff ist schon für das Jahr 1550 datiert. Die Zeit der Reformation, aber auch die Folgen des 30-jährigen Krieges schilderte Karl Wagner. Demnach befand sich Gaiberg um 1650, was die Bevölkerung anlangte auf dem absoluten Tiefpunkt und hatte nur noch 30 Einwohner. Da­nach stand im Ort wie in der gesamten Kurpfalz die „Wiederbesiedlung" an. In jener Zeit kamen die Müllers, die Zieg­lers, die Arnolds und die Wallenweins nach Gaiberg. Einen starken Bevölkerungsrückgang gab es dann nochmals durch die Auswanderungswelle Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

Und damit zurück zum Bau des Langhauses der evangelischen Kirche Gaibergs im Jahr 1738: Das war vier Schuh höher und elf Schuh breiter als der Vorgängerbau. Die Maßeinheit „Schuh" entspricht etwa 30 Zentimeter. Beim Bau wurden 40 Eichenstämme und 44 Eichen sowie andere Bäume zu Sparren für das Dach verarbeitet. Am Kirchenbau waren laut Karl Wagner auch sogenannte „Fröner" beteiligt, die unentgeltlich arbeiten mussten, aber das Recht auf kostenlose Verpflegung hatten. Die Rechnung für alkoholische Getränke soll dabei besonders hoch ausgefallen sein.

 

Sieben Register, ein Pedal: Das sind die technischen Daten der ersten Orgel, die 1742 für damals 172 Taler installiert wurde. Über 140 Jahre tat sie ihren Dienst. Dafür entpuppte sich das Nachfolgemodell als „Pfuschwerk" aus Tauberbischofsheim. Es gibt auch eine Geschichte zu einer gestifteten Bronzeglocke aus dem Jahr 1744 mit einem zu lang geratenem Schwengel, die nochmals umgegossen werden musste und im Ersten Weltkrieg schließlich zur Herstellung von Waffen eingeschmolzen wurde. Jetzt musste in Gaiberg zumindest der stählerne Glockenstuhl durch einen hölzernen ersetzt werden. Das kostet die Gemeinde mindestens 35 000 Euro. Deshalb wurde ein Spendenaufruf gestartet.

 

Bei der Ausstellung in der Peterskirche gibt es neben der Dokumentation zur Baugeschichte auch Bilder von der Renovierung 1996 und Aquarelle des Gotteshauses von Wolfgang Himmelmann zu sehen. Gegenüber des Haupteingangs steht übrigens ein steinerner Tisch. Wahrscheinlich handelt es sich um einen ehemaligen Altar, wie in der Fragerunde nach der Vernissage zu erfahren war.


Info: Die Ausstellung läuft noch bis einschließlich 3. November. Innerhalb der Reihe „Offene Kirche" ist sie immer donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr zu besichtigen. Dann sind auch kompetente Ansprechpartner vor Ort. Heute und zwei weitere Male ist es Wolfgang Himmelmann.


Ökumenischer Gottesdienst zu Himmelfahrt 2013

Unterzeichnung der ökumenischen Partnerschaftsvereinbarung

Abendmusik am 9. Juni 2013, Gauangelloch


Orgelkonzert, 14. April 2013 - Gaiberg


Visiation, 12.-14. April 2013


Auftrakt zum Jubiläumsjahr

RNZ, Montag, 17.12.2012


Chorkonzert, Sonntag, 21. Oktober 2012, Gauangelloch

RNZ, Dienstag, 23. Oktober 2012