Zeitungsartikeln 2012 - 2014

Zu folgenden Themen erschienen Zeitungsartikel in den Jahren 2012 bis 2015, die weiter unten auf der Seite angeschaut werden können:


  • Ausstellung "Christliche Palästinensische Kunst" - 14. Dezember 2014
  • Spatzenchor Gaiberg -  "Ritter Rost", 16. November 2014
  • Jubiläumskonzert Kirchenchor Gauangelloch, 9. November 2014
  • Kalender 2015 und seine Vorstellung in Gaiberg, 2. November 2014
  • Peterskirche Gaiberg: "Music for a while" - 19. Oktober 2014
  • Musikfestival in Gauangelloch, 12. Oktober 2014
  • Einweihung Wegkreuz, 11. Oktober 2014
  • Osternacht mit Osterfeier am Kraichgaublick, 19. April 2014
  • Gospelmusical in der Kirche in Gauangelloch, 30. März 2014
  • Das Neue Testament - handschriftlich, 22. Dezember 2013
  • Jubiläumswochenende 1. bis 3. November 2013
  • Gemeindefest in Gaiberg mit Gospelprojektchor
  • Ausstellungseröffnung in der Kirche in Gaiberg am 5. Juli 2013
  • Ausstellungeröffnung in der Kirche in Gauangelloch am 21. Juli 2013
  • Abendmusik in der Kirche in Gauangelloch am 9. Juni 2013
  • Visitation vom 12. bis 14. April 2013
  • Orgelkonzert in der Kirche in Gaíberg am 14. April 2013
  • Ökumenischer Gottesdienst zu Himmelfahrt, Partnerschaftsvereinbarung
  • Auftakt zum Jubiläumsjahr
  • Chorkonzert in der Kirche in Gauangelloch am 21. Oktober 2012

 

 

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oder das entsprechende Bild

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Bilder zu den verschiedenen Ereignissen 


Ausstellung "Christliche palästinensische Kunst" in Gaiberg - 14. Dezember 2014

RNZ, 17. Dezember 2014


Spatzenchor Gaiberg: "Ritter Rost" - 16. November 2014

RNZ, 27. November 2014

Jubiläumskonzert Kirchenchor Gauangelloch, 9. November 2014

RBZ, 13. November 2014

Mehr Bilder hier


Kalender 2015 und seine Vorstellung am 2. November 2014 in Gaiberg

RNZ, 21. November 2014

Peterskirche Gaiberg: "Music für a while" - 19. Oktober 2014

RNZ, 28. Oktober 2014


Musikfestival in Gauangelloch, 12. Oktober 2014

RNZ, 16. Oktober 2014

Einweihung Wegkreuz, 11. Oktober 2014

RNZ, 13 Oktober 2014

Zahlreiche Gläubige kamen zur Kreuzweihe mit den Pfarrern Arul Lourdu und Johannes Beisel sowie Stifter Peter Gembe. Foto: kaz

 Von Karin Katzenberger-Ruf

 Leimen-Gauangelloch. „Danke Gott und vertraue ihm." Das ist auf dem steinernen Sockel des neuen Feld-kreuzes zwischen Gauangelloch und

Ochsenbach zu lesen. Das Kreuz steht auf dem Grundstück von Peter Gembe im Gewann Kreuzweg und lädt Wanderer zum Gebet oder wenigstens zum Innehalten ein. Ge-weiht wurde es jetzt mit einer öku-menischen Feier, die der katholische Pfarrer Arul Lourdu und sein evangelischer Amtskollege Johannes Beisel gemeinsam gestalteten.

„Wir pflügen und streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand" heißt es in einem Kirchenlied, das die Gäste - begleitet von Blech-bläsern - aus voller Brust sangen. Genau wie das „Nun danket alle Gott" und das „Großer Gott, wir lo-ben dich". Die Botschaft in einem Vers aus Psalm 104 lautet: „Du tränkst die Berge mit deinen Was-sern. Aus deinen Wolken wird die Erde satt. Du lässt Gras sprießen für die Tiere und Saatgrün unter der Hand des Menschen. Brot bringst du aus der Erde hervor und Wein, der unser Herz froh macht."

 

Der Corpus des neuen Feldkreuzes besteht aus chloriertem Kunstharz und wurde bei einem Unternehmen in Walldorf gegossen. Das Kreuz

selbst ist aus altem Eichenholz ge-fertigt, das Peter Gembe wiederum in

Gauangelloch entdeckte. Wenn es um das Aufstellen von Kreuzen geht, mobilisiert er Familie, Freunde und Bekannte aus der ganzen Umgebung zu ehrenamtlichen Dienstleistungen. So entstand das Kreuz in der Schrei-nerei eines Neffen in Mauer, der Steinsockel in einer anderen Werk-statt und für die Gestaltung des Ge-ländes sorgte wiederum eine Land-schaftsgärtnerei aus Waldhilsbach - nicht ohne gleich auch noch zwei Tuja-Bäumchen zu stiften.

Kreuze aufzustellen ist für den tief im Glauben verwurzelten Peter Gembe ein Zeichen der Dankbarkeit. Dankbar ist er für über 50 Ehejahre mit seiner Frau Thea, für die drei Söhne, die Schwiegertöchter und die fünf Enkelkinder. Aber auch für die

„schöne Aussicht" über den Kraich-gau, die er von seinem Gartengrund-stück im Gewann Kreuzweg hat. Dort hat er allerlei Nützliches angepflanzt. Kartoffeln zum Beispiel, aber auch Himbeeren. Darunter Sorten, die noch jetzt im Herbst Früchte tragen.

 

 

Peter Gembe hat ein Gespür für Kreuze. So entdeckte er ein altes Kruzifix, das jetzt neben der katholi-schen Kirche am Ort seinen Platz

hat. Und bei einem Urlaub stieß er auf ein gusseisernes, das er bereits

restaurieren ließ. Er hat es schon mal für seine eigene letzte Ruhestätte reserviert.

Doch jetzt wünscht er sich erst ein-mal, dass Wanderer zwischen Gau-angelloch, Ochsenbach und Lingental nicht achtlos an dem neuen Feld-kreuz im Kreuzgewann vorbei gehen und den eingangs genannten Spruch mit auf den Weg nehmen. Er selbst sei damit stets gut gefahren und ist sich sicher, dass auch viele seiner Gebete erhört wurden.

 


Osternachtfeier mit Osterfeuer am Kraichgaublick

RNZ, 22. April 2014

Gospelmusical

RNZ, 3. März 2014


Das Neue Testament - handschriftlich

RNZ, 24. Dezember 2013

RNZ, 24. Dezember 2013


Jubiläumswochenende 1. bis 3. November 2013

RNZ, 2. November 2013

Gemeindefest 2013 in Gaiberg mit Gospelprojektchor

RNZ, 4. Oktober 2013

Ausstellung 2013 in Gauangelloch

In Schwarz-Weiß fängt alles an

Eine Fotoausstellung zum 111-jährigen Bestehen zeigt Geschichte und Gesichter der evangelischen Kirche

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RNZ, 30. Juli 2013, Seite 3


Ausstellung 2013 in Gaiberg

 RNZ, 11. Juli 2013, Blick in die Region Ausgabe 673, Seite 1

 

 

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Ein evangelisches Gotteshaus und seine Geschichte

 

Die Peterskirche in Gaiberg:
Langhaus feiert 275. Geburtstag
Ausstellung zur Baugeschichte bis einschließlich 3. November

Heute „Offene Kirche" mit einem Fachkundigen vor Ort

 

von Karin Katzenberger-Ruf

 

Gaiberg. Spielten sich in Gaiberg einst Szenen wie im Filmklassiker „Don Camillo und Peppone" ab? Gut möglich. Laut Überlieferung pflegten nämlich der pro­testantische Pfarrer Keller und der ka­tholische Anwalt Götsch im damaligen 120-Seelen-Dorf vor dem Neubau der evangelischen Kirche im 18. Jahrhundert eine Erzfeindschaft. Überhaupt herrsch­te damals ja irgendwie „Religionskrieg" zwischen Katholiken, Lutheranern und Reformierten. Bei der Vernissage zur Aus­stellung „Gaiberger Kirchengeschich­ten", die derzeit im Gotteshaus zu sehen ist, ließen Wolfgang Himmelmann und Karl Wagner die Geschichte Revue pas­sieren. Anlass der Ausstellung ist der 275. Geburtstag des heutigen Langhauses.

 

Die Ursprünge des Gotteshauses sind freilich weitaus älter. Die heute evange­lische Kirche in Gaiberg wird im Jahr 1312 erstmals urkundlich erwähnt. Zuvor soll an der Stelle bereits eine Kapelle ge­standen haben - ein Steinbau mit Zie­geldach, farbigen Glasfenstern, Wand­malereien und schmuckem Altar. Die Ausstattung lässt darauf schließen, dass ein wohlhabender Bürger die Kapelle er­richten ließ. Vielleicht ein Gefolgsmann der Grafen von Laufen? Wie später ein Wehrturm zum Kirchturm wurde, ist in der Ausstellung ebenfalls dokumentiert.

 

Wolfgang Himmelmann fasste die Ereignisse bis zum barocken Neubau zusammen. Kurz vor besagtem Neubau muss das Betreten des baufälligen Kirchenraumes regelrecht lebensge-fährlich gewesen sein. Vor allem das Dachgestühl war überaus marode. Die „bauliche Verbindung" zwischen Turm und Kirchen­schiff ist schon für das Jahr 1550 datiert. Die Zeit der Reformation, aber auch die Folgen des 30-jährigen Krieges schilderte Karl Wagner. Demnach befand sich Gaiberg um 1650, was die Bevölkerung anlangte auf dem absoluten Tiefpunkt und hatte nur noch 30 Einwohner. Da­nach stand im Ort wie in der gesamten Kurpfalz die „Wiederbesiedlung" an. In jener Zeit kamen die Müllers, die Zieg­lers, die Arnolds und die Wallenweins nach Gaiberg. Einen starken Bevölkerungsrückgang gab es dann nochmals durch die Auswanderungswelle Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

Und damit zurück zum Bau des Langhauses der evangelischen Kirche Gaibergs im Jahr 1738: Das war vier Schuh höher und elf Schuh breiter als der Vorgängerbau. Die Maßeinheit „Schuh" entspricht etwa 30 Zentimeter. Beim Bau wurden 40 Eichenstämme und 44 Eichen sowie andere Bäume zu Sparren für das Dach verarbeitet. Am Kirchenbau waren laut Karl Wagner auch sogenannte „Fröner" beteiligt, die unentgeltlich arbeiten mussten, aber das Recht auf kostenlose Verpflegung hatten. Die Rechnung für alkoholische Getränke soll dabei besonders hoch ausgefallen sein.

 

Sieben Register, ein Pedal: Das sind die technischen Daten der ersten Orgel, die 1742 für damals 172 Taler installiert wurde. Über 140 Jahre tat sie ihren Dienst. Dafür entpuppte sich das Nachfolgemodell als „Pfuschwerk" aus Tauberbischofsheim. Es gibt auch eine Geschichte zu einer gestifteten Bronzeglocke aus dem Jahr 1744 mit einem zu lang geratenem Schwengel, die nochmals umgegossen werden musste und im Ersten Weltkrieg schließlich zur Herstellung von Waffen eingeschmolzen wurde. Jetzt musste in Gaiberg zumindest der stählerne Glockenstuhl durch einen hölzernen ersetzt werden. Das kostet die Gemeinde mindestens 35 000 Euro. Deshalb wurde ein Spendenaufruf gestartet.

 

Bei der Ausstellung in der Peterskirche gibt es neben der Dokumentation zur Baugeschichte auch Bilder von der Renovierung 1996 und Aquarelle des Gotteshauses von Wolfgang Himmelmann zu sehen. Gegenüber des Haupteingangs steht übrigens ein steinerner Tisch. Wahrscheinlich handelt es sich um einen ehemaligen Altar, wie in der Fragerunde nach der Vernissage zu erfahren war.


Info: Die Ausstellung läuft noch bis einschließlich 3. November. Innerhalb der Reihe „Offene Kirche" ist sie immer donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr zu besichtigen. Dann sind auch kompetente Ansprechpartner vor Ort. Heute und zwei weitere Male ist es Wolfgang Himmelmann.


Ökumenischer Gottesdienst zu Himmelfahrt 2013

Unterzeichnung der ökumenischen Partnerschaftsvereinbarung

Abendmusik am 9. Juni 2013, Gauangelloch


Orgelkonzert, 14. April 2013 - Gaiberg


Visiation, 12.-14. April 2013


Auftrakt zum Jubiläumsjahr

RNZ, Montag, 17.12.2012


Chorkonzert, Sonntag, 21. Oktober 2012, Gauangelloch

RNZ, Dienstag, 23. Oktober 2012