Verschiedene Themen

Glocken Gaiberg

Glocken: Täglich hören wir ihren Stundenschlag und ihr Geläute zu bestimmten Tageszeiten. Sie laden uns zu Gottesdiensten ein, sie läuten zur Taufe, zum Gebet, zu Segnungen und auf unserem letzten Weg. Und manchmal läuten sie auch nicht! In den letzten Monaten war dies bei den Gaiberger Glocken der evangelischen Kirche mehrmals der Fall.

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Glocken Gaiberg - In die Jahre gekommen.
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Margot Käßmann als Lutherbotschafterin eingesetzt

Die Theologin Margot Käßmann wurde am 27. April 2012 in ihr Amt als Luther-Botschafterin eingeführt. Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) soll dann unter anderem mit Vorträgen und Gottesdiensten für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 werben. Zur Amtseinführung fand ein Gottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ...

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Margot Käsmann als Lutherbotschafterin e
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Geistliches Wort zur Organspende

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder, voraussichtlich werden Sie in den nächsten Monaten ein Schreiben Ihrer Krankenkasse zum Thema Organ- und Gewebespende erhalten. Dies geht auf eine gesetzliche Neuregelung zurück, nach der jede versicherte Person ab 16 Jahren über die Organspende informiert und dazu aufgefordert wird, sich für oder gegen eine Organspende zu ...

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Organspende - Geistliches Wort von Präse
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Heidelberger Katechismus

Der Heidelberger Katechismus besteht aus 129 Fragen und Antworten, auch Artikel genannt. Die erste und die zweite Frage können als „Präambel“ bezeichnet werden, in der zusammen-fassend das Anliegen und die Begründung für den Katechismus gegeben wird: Trost im Leben und im Sterben (1) und was man dafür wissen muss (2). In einem dreiteiligen Aufbau fol­gen dann 127 Fragen und Antworten, in denen das für notwendig gehaltene Wis­sen vermittelt wird. Die drei Hauptteile sind überschrieben: „Von des Menschen Elend“ (3 bis 11) „Von des Menschen Erlö­sung“ (12 bis 85) „Von der Dankbarkeit“ (86 bis 129) Im ersten und kürzesten Teil wird die Situation des Menschen als erlö­sungsbedürftig beschrieben. Im zweiten Teil wird anhand des Apostolischen Glau­bensbekenntnisses und einer Erklärung von Taufe und Abendmahl entfaltet, worin des Men-schen Erlösung besteht. Und im dritten Teil wird mit Hilfe einer Auslegung der Zehn Gebote und des Vaterunsers erklärt, wie der Mensch dankbar für seine Erlö­sung leben soll.

Dem Katechismustext sind Bibelstellen beigefügt, insgesamt mehr als 600 ver­schiedene aus dem Alten und Neuen Testament. Sie führen - nach den exegeti­schen und hermeneutischen Erkenntnissen der Entstehungszeit - den Nachweis, dass die Aus-sagen des Katechismus biblisch begründet sind und leiten an zu einer ei­genständigen Bibellektüre.

Heidelberg Katechismus - aus GB 2013_1.p
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Schwarzer Talar - weiße Albe

Bis heute gilt der schwarze Talar als das charakteristische Gewand des evangelischen Geistlichen. Anders als oft angenommen wurde er jedoch nicht zur Zeit der Reformation, sondern erst im Jahr 1811 von dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. verbindlich als Dienstkleidung eingeführt. Von Preußen ausgehend hat sich der schwarze Talar dann allgemein als1 Amtstracht der evangelischen Pfarrer in der evangelischen Kirche in Deutschland durchgesetzt. Das besondere gottes-dienstliche Gewand soll anzeigen, dass der Pfarrer oder die Pfarrerin im Gottesdienst nicht als Privatperson, sondern als von der Kirche berufener Prediger oder Predigerin zur Gemeinde spricht.

 

Die Reformation brachte in Bezug auf die Gewänder unterschiedliche Entwicklungen mit sich. Die reformierte Kirche schaffte alle liturgischen Gewänder ab und verwandte die weltliche Standestracht der Priester und Gelehrten auch für liturgische Dienste wie zum Beispiel Taufe und Abendmahl. Das Luthertum behielt in der Regel die damals üblichen Messgewänder bei. Bei Predigtgottesdienten wurde das Standesgewand des Priesters oder Professors getragen. In den letzten Jahren hat im Blick auf die gottesdienstlichen Gewänder eine Neubesinnung eingesetzt, bei der auch die Frage der Bedeutung von Farben für die Vermittlung des Glaubens eine Rollte spielt. Dies hat dazu geführt, dass die Synode der evangelischen Landeskirche in Baden schon vor einigen Jahren beschlossen hat, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer der Landeskirche bei Tauf- und Abendmahlsgottesdiensten, bei Christusfesten wie Weihnachten und Ostern sowie bei besonderen Gottesdiensten auch eine helle Amtstracht tragen dürfen.

 

Nachdem der Kirchengemeinderat im Frühjahr 2012 dieser Möglichkeit für unsere Gemeinden zugestimmt hat, werde ich in Zukunft immer mal wieder davon Gebrauch machen, einen hellen Talar zu tragen. Ich hoffe dadurch, das Freundliche und Fröhliche des christlichen Glaubens unterstreichen zu können. Darüber hinaus möchte ich durch das Tragen verschiedener Gewänder das unterschiedliche Gepräge der verschiedenen Festtage ins Bewusstsein rücken. Auf dem Hintergrund dieser Überlegungen wird der schwarze Talar in seiner Bedeutung nicht geschmälert sondern einer bewussteren Wahrnehmung zugeführt.

Zum weißen Talar, auch Albe genannt, wird in der Regel eine Stola in der Farbe der jeweiligen Kirchenjahreszeit getra­gen.